Konzertreise 2011 nach Potsdam

Nach einer unterschiedlich langen Anreise fanden sich die meisten Mitspieler und Gäste am Samstag, den 23.7.2011 in Potsdam ein. Wir waren in den Räumen des Internat sowie des Gästehauses auf der Insel Hermannswerder, unweit der Potsdamer Innenstadt, untergebracht. Ruhig und idyllisch direkt am See gelegen, mit Bus bzw. Fähre an die Stadt angebunden, verbrachten wir hier eine wunderschöne Woche. Nach einem gemeinsamen Abendessen konnten wir gut gestärkt unsere erste Potsdamer Probe beginnen. Geprobt wurde in der Aula des Gymnasiums auf Hermannswerder unweit unserer Unterkunft, mit unserem Dirigenten Ingo Stadtmüller. Neben bescheidenen Lichtverhältnissen bot die Aula doch genügend Platz und eine gute Akustik für unsere Proben.

Auf dem Programm stand, wie beim Abschlusskonzert des Sommersemesters 2011 in Marburg die Karelia-Suite von Jean Sibelius, das Konzert für Klarinette und Viola von Max Bruch (Solisten: Liv Bartel (Viola) und Johannes Schultz (Klarinette)), sowie die Sinfonie Nr. 5 in F-Dur von Antonin Dvořak.

Die probenfreie Zeit wurde intensiv genutzt, um einen kleinen Abstecher in die Hauptstadt zu machen, aber auch in Potsdam gab es viel zu sehen. Bei fantastischem Wetter konnte man auch die Schlösser und Blumenpracht des Park Sanssouci genießen. Ein Highlight war auch unsere gemeinsame Bootstour, auf der man Potsdam von seinen zahlreichen Seen aus erkunden konnte. Natürlich luden abends die Gemeinschaftsräume des Internats zum gemütlichen Beisammensein ein.

Außerdem wurden die Innenstadtbesuche genutzt um ausgiebig für unsere Konzerte Werbung zu machen. So war es kein Wunder, dass nach einigen Tagen überall in Potsdams Innenstadt Plakate zu sehen waren, was dazu führte, dass die beiden Abschlusskonzerte in der Grunewaldkirche Berlin am Mittwoch, den 27.7.2011, sowie in der Erlöserkirche in Potsdam einen Tag später, am 28.7.2011 sehr gut besucht waren. So ist es der Jungen Marburger Philharmonie gelungen, Potsdam ein Stück Marburger Orchesterkultur näherzubringen.

Was wäre denn aber eine Orchesterreise ohne eine Abschlussfeier nach den Konzerten. Wir durften bei einem „buntem Programm“ von kleinen Kammermusikstücken, über Sketche von Loriot und Gedichtvorträge, bis hin zu einem Akrobatikvortrag einen wunderschönen Abschlussabend mit reichhaltigem und abwechslungsreichem Buffet im BlauArt auf Hermannswerder erleben, bevor wir am nächsten Tag (diesmal bei strömendem Regen) den Heimweg antraten.

Möglich gemacht wurde die Orchesterreise von unserem vierköpfigen Organisationsteam, bestehend aus Viola Korn, Solveig Röwf, Christiane Stöhr und Ruben Bartholomäus. Ein ganz großer Dank geht aber auch an unsere Aushilfen und Solisten aus u.a. Weimar, Berlin und Potsdam.

Konzertreise 2007 nach Mecklenburg-Vorpommern

In der zweiten Augustwoche 2007 unternahm die Junge Marburger Philharmonie, vielen auch als JMP bekannt, eine Konzertreise nach Mecklenburg-Vorpommern. Die letzte Orchesterfahrt lag bereits mehrere Jahre zurück, und so war die Vorfreude besonders groß, wenn es auch spannend blieb, ob Organisation und Durchführung gut klappen würden.

Trotz dreier Tage intensiver Probenarbeit in Greifswald blieb dennoch genügend Zeit zur Erkundung der sehenswerten Hansestadt. In der reizvollen Innenstadt bieten die Lokale typische Spezialitäten an. Außerdem lud der besucherfreundliche Ostseestrand bei strahlendem Sonnenschein zum Baden ein.

An den drei anschließenden Tagen wurden Konzerte gegeben. Hierfür stellten die Städte Greifswald, Rostock und Neubrandenburg ausgezeichnete Spielorte zur Verfügung. Das Greifswalder Publikum zeigte sich besonders zahlreich. Um auf das Konzert aufmerksam zu machen, war zuvor das JMP-Blechbläserquintett auf dem Marktplatz aufgetreten.
In Rostock gastierte die JMP in der Konzertkirche, in welcher zeitgleich auch eine Bilderausstellung postmoderner Kunst zu bestaunen war.
Das Konzert in Neubrandenburg bildete den krönenden Abschluss der Konzertreise. Die Konzertkirche ist aufgrund ihrer ausgezeichneten Akustik und modernen technischen Ausstattung deutschlandweit bekannt und renommiert. Der Konzertveranstalter hatte für die Junge Marburger Philharmonie alles professionell vorbereitet. Das Konzert - die JMP spielte unter anderem die 9. Sinfonie von Antonín Dvořák - fand großen Anklang beim Publikum und Dirigent Kiril Stankow bekam viel Lob von den Musikkritikern aus seiner Heimatstadt Neubrandenburg. Bei Mozarts Sinfonia concertante für Violine und Viola brillierten die jungen Solisten Judith Eisenhofer und Florian Richter, der auch beim Konzert der JMP in der Lutherischen Pfarrkirche im Juli zu hören war.

Mit vielen neuen Eindrücken und dem Gefühl, die verbindende und erhellende Wirkung der Musik wieder einmal intensiv gespürt zu haben, kehrten die jungen Musiker nach Marburg zurück. Besonderer Dank gilt der Mitspielerin und Studentin der Musikwissenschaften Ingrid Scheuermann für die Gesamtorganisation der Reise.

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